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Zeitgeist Living Ausgangssperre Tag 55
Curfew Diary

AUSGANGSSPERRE TAG 55

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8:30 Uhr: Kaffee ans Bett.

10:30 Uhr: Frühstück auf dem Balkon mit grauem Himmel und Sonnenstrahlen. Merkwürdiges Wetter, aber es ist warm.

11:00 Uhr: Wir wollen spazieren gehen und füllen wieder einen Zettel aus, denn heute brauchen wir ihn nochmal und sind auch noch an die Uhrzeitbegrenzung gebunden. Kaum sind wir draußen, fängt es an zu tröpfeln. Die Wolke hat echt Potenzial zu was Großem und wir beschließen sicherheitshalber umzukehren. Ich hüpfe nochmal beim Gemüsehändler rein, dem mit den Goldbeeren und werde direkt angepfiffen, dass ich draußen warten muss. Da draußen stehen Leute rum, dass sie eine Warteschlange bilden wollen ist für nicht ersichtlich. Nö, Goldbeeren und warten passen für mich nicht zusammen. Einkaufen kann man hier überall, da verzichte ich gerne. Außerdem regnet es mittlerweile. Ich muss weg.

11:30 Uhr: Ich spiele ein bisschen mit meinem neuen Objekt rum. Die Lichtverhältnisse sind zum Fotografieren absolut grässlich, aber ich kann nicht mehr warten. Wow, eine gute Investitionen. Ich bin begeistert. Mein bisheriges Objektiv hat mir immer gute Dienste geleistet, aber in einigen Situationen fehlte es mir einfach immer an Schärfe. Da war nichts zu machen. Für diese Fotosituationen ist das Objektiv einfach nicht gemacht. Nach reichlicher Überlegung und eingehender Beratung denke ich, dass ich in das richtige Objektiv investiert habe. Ich hätte gerne noch etwas mehr getestet, aber die Lichtverhältnisse werden immer schlechter. Außerdem merke ich, dass ich mich noch daran gewöhnen muss, dass ich nun mit einer Festbrennweite arbeite. Aber ich freue mich schon so damit bei guten Lichtverhältnissen loslegen zu können.

13:00 Uhr: Midi. Es gibt nicht das, was ich geplant hatte, aber ein bisschen „Hamster-food“ hat man ja immer noch im Haus, also verhungern tun wir nicht so schnell.

14:00 Uhr: Ich bearbeite die Bilder und hab dann auch noch einiges im Haushalt zu erledigen.

16:00 Uhr: Heute ist in Deutschland ja Muttertag. Ich kann meine Mutter allerdings nicht verwöhnen und auch nicht wie geplant in zehn Tagen während unseres Family-Holidays, denn der fällt logischerweise aus. Leider. Letztes Jahr waren wir alle zusammen auf Ibiza in einem super tollen Haus. Eltern, Geschwister, Schwiegermutter und Nichte, alle am Start und alle haben sich auf dieses Jahr gefreut. Wir hatten so ein tolles Haus an der französischen Atlantikküste gefunden. Direkt hinter den Dünen und mit Blick aufs Meer. Sogar Sandra und ihr Mann wären ein paar Tage gekommen. Ich hätte mich so gefreut, wenn Sandra meine Eltern und meine Schwiegermutter kennengelernt hätten. Aber ist ja nun mal wie es ist und so habe ich einen kleinen Liebesbrief für meine Mutter…

17:00 Uhr: In der Zeitung lese ich, dass gegen die Maskenpflicht, die ab Morgen in Nizza gilt geklagt wird und mehrere Organisationen und Anwälte versuchen eine einstweilige Verfügung dagegen zu erwirken.

19:00 Uhr: Es schüttet übrigens…

Bisous Tonja

PS: Und hier noch ein paar Bilder von „rumgeknipse“

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Ein Großteil der Deko stammt aus dem Onlineshop von „Dekoria“ (dabei sind auch gesponserte Artikel) und das Armband ist von „Alex Feinwerk“ (ein Weihnachtsgeschenk)

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