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Zeitgeist Living Ausgangssperre Tag 18
Curfew Diary

AUSGANGSSPERRE TAG 18

(Werbung aus Leidenschaft)

8:00 Uhr: Jep, Boulangerie mit dem gesamten An-und-Auszieh-Prozedere

8:30 Uhr: Trotz Sonne Indoor-Frühstück, weil ein ganz schön frischer Wind weht.

9:00 Uhr: Ich fühle mich viel besser, aber immer noch nicht richtig gut. Ich bin verunsichert, deshalb lege ich mich zwischen meinen Rumhampelaktionen immer mal wieder hin.

10:00 Uhr: Blick aus dem Fenster auf die Straße – Wahnsinn was hier los ist. Ein bisschen viel Einkaufsgerenne für meinen Geschmack und ich finde es ist auch ganz schön viel Verkehr auf der Straße. Anscheinend hat der Franzose jetzt keine Lust mehr auf Zuhause. Ich bin gespannt, wann der Bürgermeister wieder auf den Tisch haut. Leider heißt das dann auch wieder verschärfte Maßnahmen der Ausgangssperre. Blöd für diejenigen, die sich daran halten.

10:30 Uhr: Kleine Pause. Ich beende den fünften und letzten teil der „Tante Poldi“.

11:30 Uhr: So langsam gehen uns einige Dinge aus, die man zur Zeit in keinem Geschäft kaufen kann. Online einkaufen ist in Frankreich derzeit auch schwierig, weil „La Poste“ und alle anderen Lieferdienste nur drei Tage die Woche Ware ausliefern. Selbst bei dem weltweit agierenden Online-Giganten mit eigenem Lieferservice werden Produkte des täglichen Lebens bevorzugt ausgeliefert und das mit Lieferzeiten ab sieben Tagen aufwärts.
Ein weiteres Problem, dass mir derzeit in diesem Zusammenhang auffällt ist die Gier. Nicht nur das Mundschutzmasken und Händedesinfektionsmittel im Internet zu Wucherpreisen gehandelt werden, sondern viele andere Produkte auch, für die derzeit eine erhöhte Nachfrage besteht. Ein Beispiel: Druckerpapier. Ein Karton mit fünf Paketen wird nun mit einem Preis von 50,00 EUR angeboten und als wenn das nicht genug wäre, werden noch 17,50 EUR Versandkosten verlangt. Einzelne Pakete 80g Papier kosten ab 12,50 EUR plus jene Versandkosten. Ich persönlich erstelle jetzt eine Blacklist für mich und alle Händler, die mich heute abziehen sehen mich im Leben nach Corona nicht mehr wieder. Damit meine ich nicht den kleinen Gemüsehändler, der mir jetzt 1,00 EUR mehr für meinen Blumenkohl abnimmt, sondern die Dreisten, die mit den zusätzlichen 17,50 EUR Versandkosten. Damit meine ich auch die Vermieter eines Geschäftes, die ihren langjährigen Mietern keinen einzigen Monat die Miete Stunden. Manche Geschichten sind echt zum Haare raufen. Gut das es auch so viele positive Geschichten gibt.

12:00 Uhr: Ich will mich nicht weiter aufregen, sondern bestelle ein vergoldetes Paket Druckerpapier. Nachdem ich mir einen französischen Account bei einem Online-Giganten erstellt habe, erspare ich mir immerhin die dreisten 17,50 EUR Versandkosten. Wie gerne hätte ich das Papier hier ums Eck gekauft, aber derzeit keine Chance.

13:00 Uhr: Kein Spaziergang für Tonja. Bei dem Blick aus dem Fenster vergeht mir auch direkt die Lust dazu. Es ist immer noch mächtig was los da draußen. Ich bin sicher das wir Konsequenzen haben. Dabei gingen die Zahlen der Neuinfektionen in Frankreich endlich etwas zurück.

14:30 Uhr: spannende Hausarbeit und etwas ausruhen…

18:30 Uhr: Und da lese ich auch schon in der Zeitung die Erklärung für die undisziplinierten Menschenmassen auf der Straße. Heute beginnen in Frankreich die Frühlingsferien. Es wird davor gewarnt auch nur den Versuch zu wagen in den Urlaub zu fahren. Polizei und Militär sind im Einsatz, um zu verhindern, das halb Frankreich zu Oma und Opa aufs Land fährt, oder die Küstenorte zu bevölkern. So kann man ein Virus auch herrlich durchs Land verteilen. Ich bin sicher es werden trotz harter Strafen viele Franzosen versuchen zu verreisen.


(Advertising with passion)

8:00 a.m: Yep, Boulangerie with the whole on-and-off procedure
8:30 a.m.: Despite sunshine indoor breakfast, because there is quite a fresh wind blowing.

9:00 a.m.: I feel much better, but still not really good. I am insecure, so I lie down every now and then between my jumping around.

10:00 a.m.: View out of the window to the street – it’s crazy what’s going on here. A bit too much shopping for my taste and I think there is a lot of traffic on the street. Apparently the Frenchman doesn’t feel like going home anymore. I am curious when the mayor will hit the table again. Unfortunately, that means stricter curfew measures again. Stupid for those who stick to it.

10:30 a.m. short break. I finish the fifth and last part of „Aunt Poldi“.

11:30 a.m.: We are slowly running out of some things that you can’t buy in any shop at the moment. Shopping online is also difficult in France at the moment because „La Poste“ and all other delivery services only deliver goods three days a week. Even with the globally active online giant with its own delivery service, products of daily life are delivered preferentially, with delivery times from seven days upwards.
Another problem that I currently notice in this context is greed. Not only that face masks and hand disinfectants are traded on the Internet at exorbitant prices, but also many other products for which there is currently an increased demand. One example: printer paper. A cardboard box with five packages is now offered at a price of 50.00 EUR and as if that were not enough, shipping costs of 17.50 EUR are still charged. Single packages of 80g paper cost from 12.50 EUR plus those shipping costs. I personally now create a blacklist for myself and all dealers who take me off today will not see me again in life after Corona. By this I don’t mean the small greengrocer who now charges me 1,00 EUR more for my cauliflower, but the brazen ones who charge me with the additional 17,50 EUR shipping costs. By this I also mean the landlords of a shop who do not pay their longtime tenants a single month’s rent hours. Some stories are really hair-raising. It’s good that there are so many positive stories.

12: noon: I don’t want to get upset any more, but order a gilded package of printer paper. After I have created a French account with an online giant, I save myself the cheeky 17.50 EUR shipping costs after all. How I would have loved to buy the paper here around the corner, but at the moment no chance.

01:00 pm: No walk for Tonja. With the view out of the window I lose the desire to do so. There is still a lot going on out there. I’m sure we’ll have consequences. But the number of new infections in France has finally gone down a bit.

2:30 p.m.: exciting housework and some rest…

6:30 p.m.: And then I read in the newspaper the explanation for the undisciplined people masses on the street. Today in France, spring break begins. People are warned against even the slightest attempt to go on holiday. Police and military are on duty to make sure that half of France does not go to the countryside to visit grandma and grandpa, or to populate the coastal towns. This is a great way to spread a virus across the country. I’m sure that despite hard penalties many French people will try to travel.

Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

Bisous Tonja

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