Curfew Diary

LOCKERUNGEN TAG 11

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(Werbung aus Leidenschaft)

9:00 Uhr: Frühstück auf dem Balkon

9:30 Uhr: Ein Kaffee mit Yves auf dem Balkon. Er hat noch einmal kurz nach dem Rechten geschaut und einen Rattan Sessel abgeholt, für den ich keinen Platz mehr habe. Ich hoffe, ich darf den Sessel bald in der Provence besuchen.

10:00 Uhr: Ich fange an zu putzen, zu wischen und Möbel zu rücken. Und damit bin ich dann auch fast den ganzen Tag beschäftigt. Während draußen der Sommer beginnt, stellen wir die Möbel im Flur um. Meinen Teppich werde ich erstmal nicht wieder hinlegen, weil wir ihn nicht ohne weiters unter den Schrank bekommen. Der Schrank wiegt 130 kg. Außerdem denke ich, dass zurzeit eine leicht zu reinigende Geschichte besser ist. Entweder zwei leicht waschbare Teppiche oder ein wisch barer Beijaflor Teppich. Irgendwie so etwas schwebt mir vor.

15:30 Uhr: Ich darf wieder duschen. Yves hatte uns nämlich auch die Silikonfugen in der Dusche wieder schön gemacht und dabei ganz schön geflucht. Wer auch immer diese Fliesen verlegt hat, er hat so einen Schei.. fabriziert. Ich wusste das schon, habs Yves vorher aber nicht verraten.

16:00 Uhr: Wir brechen zu einem Spaziergang auf und an der Promenade bin ich doch sehr verwundert: Der Strand ist ganz schön voll und es liegen massig Menschen am Strand und sonnen sich. Bis auf die jungen Leute halten sich viele an den nötigen Abstand. Die Jugendlichen hocken allerdings überall eng aufeinander: am Strand, auf der Promenade, in der Altstadt. Ich glaube in zwei Wochen haben die Menschen das Ding mit dem Abstand völlig vergessen. Ich hatte auch nirgendwo gelesen, das der Strand von Nizza schon zum Sonnenbaden freigegeben worden ist. Da bin ich mal gespannt, ob der Strand von Nizza nun auch wieder geschlossen wird. Das wäre schade.

17:00 Uhr: Wir hatten uns beim Losgehen überlegt, das ein Eis schön wäre. Beim Anblick der Warteschlange an den Eisdielen wusste ich, dass ich kein Eis will. Wir haben dann aber auf dem Rückweg doch ein Eis ganz ohne warten ergattert. Und zwar nicht bei der schlechtesten Eisdiele der Stadt, sondern bei einem Italiener, der nun notgedrungener Maßen auch Eis verkauft. Das war richtig lecker.

17:30: Wieder daheim habe ich noch etwas gewuselt und jetzt habe ich keine Lust mehr. Schluss für heute. Sauber ist im Flur jetzt alles, fehlt nur noch ein bisschen Deko. Sieht noch ganz schön kalt aus…

Bisous Tonja

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