Lockerungen Tag 3
Curfew Diary

LOCKERUNGEN TAG 3

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10:30 Uhr: Heute sollte es den ganzen Tag regnen und stürmisch sein, daher habe ich den kompletten Morgen vertrödelt. Hier ein bisschen Wäsche zusammengelegt und da ein bisschen rumgegruschelt, bis ich gemerkt habe, dass es gar nicht mehr regnet und draußen richtig warm ist.

12:00 Uhr: Midi, ziemlich früh heute, denn Frühstück hatte ich ausfallen lassen, weil ich keinen Hunger hatte.

13:00 Uhr: Ich beobachte das Wetter nun schon eine ganze Weile und habe beschlossen, dass ich einen Spaziergang in die Stadt riskieren kann. Es ist zwar grau und verdammt windig, aber manchmal lugt sogar die Sonne hervor.

13:20 Uhr: Heute wage ich mich in Richtung Innenstadt, denn wegen des schlechten Wetters ist nicht viel los auf der Promenade. Es ist so windig, das kaum laufen kann, aber es ist auch total warm. Das Meer sieht heute so unglaublich türkis aus, einfach wunderschön. Das ist vermutlich die Farbe, die der Côte d’Azur zu ihrem Namen verholfen hat. Es sind nur wenig Menschen unterwegs und die Stadt wirkt auch ganz schön ausgestorben. Der sonst so volle Blumen Markt der „Cours Saleya“ ist eine Baustelle und Menschenleer. Die meisten Restaurants, die in Frankreich ja noch geschlossen sind, nutzen die Zeit für Renovierungsarbeiten.

14:00 Uhr: Ich mache einen Stopp bei „Alziari“, einem bei Touristen sehr beliebten Geschäft für Olivenöl und Tapenaden. Das Geschäft ist bekannt für sein Öl, das in besonders hübschen Metalldosen verpackt ist. Ich verschenke es übrigens auch gerne. Heute brauche ich nur ein Säckchen „Kräuter der Provence“, Olivenöl habe ich noch reichlich im Haus. Ich sag nur kleiner Hamster Vorrat. Die Kräuter der Provence hätte ich natürlich auch lieber mit Sandra in der Provence auf einem Markt gekauft, aber das geht ja nun mal nicht.

14:30 Uhr: Wieder daheim ist noch eine Runde sporteln angesagt und dann eine kleine Kaffeepause…

15:30 Uhr: Ich muss noch kurz eine Kleinigkeit einkaufen und weiße Textilfarbe hätte ich auch gerne, die bekomme ich allerdings nicht. Auch nicht in einem meiner üblichen verdächtigen Shops, in denen es quasi alles gibt. Die Franzosen nennen diese Shops übrigens „Bazaar“, glaube ich zumindest letztens in einer Französischstunde verstanden zu haben.

16:30 Uhr: Meine Spülmaschine spinnt auch wieder und sie bekommt von mir nochmal eine rundum Behandlung mit Föhn und allem drum und dran. Das hilft mal wieder, aber ich denke, dass über kurz oder lang eine Neue einziehen wird. Ich werde die Tage schon mal ein bisschen recherchieren. Die Maschine, die wir jetzt haben, hat den Nachteil, dass sie große Teller nicht spülen kann, die passen einfach nicht rein und das bei einem italienischen Fabrikat. Von der Firma würde ich auch nicht mal mehr einen Toaster kaufen. Alle Geräte dieser Firma, die wir besitzen sind sch…. Sie waren damals leider in unserer Modulküche eingebaut.

17:30 Uhr: Ohh Mann ich verfolge mit Kopfschütteln die Versuche der Gemeinden, die Gegend zu Fahrad-Städten umzubauen. Das Verkehrschaos wird Grenzenlos sein. 🙉🙈 Natürlich fänd ich es gut zum Markt mit dem Fahrrad fahren zu können, aber was mache ich dann mit dem Fahrrad. Immer noch bleibt das Problem bestehen, dass man sein Fahrrad nirgendwo auch nur für vier Minuten abstellen kann, ohne das danach etwas fehlt, sowas wie der Sattel oder die Pedale. Das ist echt ein Problem.


10:30 a.m.: Today it was supposed to rain and be stormy all day, so I wasted the whole morning. Here a bit of laundry folded and there a bit of mumbling around until I noticed that it wasn’t raining at all anymore and that it was really warm outside.

12:00 o’clock: Midi, quite early today, because I had skipped breakfast, because I was not hungry.

1:00 p.m.: I have been watching the weather for quite a while now and have decided that I can risk a walk into town. It is grey and damn windy, but sometimes even the sun is shining.

01:20 p.m.: Today I venture towards the city centre, as there is not much going on on the promenade because of the bad weather. It is so windy that I can hardly walk, but it is also totally warm. The sea looks so unbelievably turquoise today, just beautiful. This is probably the colour that gave the Côte d’Azur its name. There are only few people on the way and the city also seems to be quite extinct. The otherwise so full flower market of the „Cours Saleya“ is a construction site and deserted. Most of the restaurants, which are still closed in France, use the time for renovation work.

2:00 p.m.: I stop at „Alziari“, a shop for olive oil and tapenades that is very popular with tourists. The shop is famous for its oil, which is packed in particularly pretty metal cans. By the way, I also like to give it away. Today I only need a small bag of „Herbs of Provence“, I still have plenty of olive oil in the house. I just say small hamster stock. Of course I would have preferred to buy the Herbs of Provence with Sandra in Provence at a market, but that’s not possible.

2:30 p.m.: Back at home I have to do some sports and then a little coffee break…

3:30 p.m.: I have to do a little shopping and I would also like to have white textile paint, but I don’t get it. Also not in one of my usual suspicious shops, where you can get almost everything. By the way, the French call these shops „Bazaar“, I think I understood it at least the other day in a French lesson.

4:30 p.m.: My dishwasher is spinning again and I give it another round of treatment with a hairdryer and everything else. That helps again, but I think that sooner or later a new one will move in. I will do some research during the next days. The machine we have now has the disadvantage that it can’t wash big plates, they just don’t fit in and that’s not the case with an Italian make. I wouldn’t even buy a toaster from that company anymore. All the appliances we own from that company are sh… They were unfortunately installed in our modular kitchen at that time.

5:30 p.m.: Ohh man I follow with a shake of my head the attempts of the communities to convert the area into bicycle cities. The traffic chaos will be boundless. 🙉🙈 Of course I would like to be able to ride my bike to the market, but what will I do with the bike. Still the problem remains that you can’t park your bike anywhere for even four minutes without something missing afterwards, like the saddle or the pedals. That is a real problem.

translated with DeepL (free version)

Das ist das Geschäft mit den hübschen Ölen

Das sind die Bagger, von denen ich gestern sprach.

Bisous Tonja

1 Comment

  1. Barbara

    Ach, welch schöne Fotos!
    Die ordentlichen Stuhlreihen haben ja echt Seltenheitswert. Tja, ab 15. Juni sollen wohl wieder Urlaubsfahrten in Europa erlaubt sein. Dann sind die Stühle schlagartig wieder durcheinander! Also genieße diesen einladenden Anblick noch!
    Weiter viel Freude am deconfinement, ( der Entkerkerung😂)! 😉❤️

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